Das Projekt „Orbis“ wurde 1982 in den USA von Ophthalmochirurgen gegründet. In einem 4-strahligen Jet, der mit 40 Millionen Dollar Spendengeldern zu einer kompletten Augenklinik umgerüstet war, sollten in verschiedenen Ländern des Weltkreises (Orbis) Augenoperationen durch den amerikanischen Ärztestamm und geladene Operateure der Gastländer, darunter Prof. Welt, durchgeführt werden.
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Erste Station von Orbis war München-Riem. Prof. Welt, zu diesem Zeitpunkt leitender Oberarzt an der Universitäts-Augenklinik Frankfurt am Main, war wegen seiner Erfahrung mit der Phakoemulsifikation – einer Methode zur Operation des Grauen Stars – als Gastoperateur geladen. | |
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An Bord des Jets bereitete Prof. Welt seinen Patienten auf die Augenoperation vor. | |
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Prof. Welt führte eine Operation des Grauen Stars mittels Phakoemulsifikation unter dem Operations-Mikroskop durch. | |
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Die Eingriffe wurden über 18 Videokameras aufgezeichnet und in einem professionell ausgestatteten Schnittraum zur Dokumentation und Archivierung aufgearbeitet. In einem kleinen Hörsaal an Bord und in angeschlossenen Hörsälen des Flughafens kommentierte Prof. Welt unmittelbar nach dem Eingriff seine Operation und deren Besonderheiten. | |
Prof. Welt Stamm-Operateur bei Orbis
Ziel des Projekts war es, die Kommunikation und den Erfahrungsaustausch von Ophthalmochirurgen der USA und vieler
anderer Länder zu fördern. Prof. Welt wurde aufgrund seiner operativen Leistung an Bord als einziger Gastoperateur
in den Ärztestamm von Orbis übernommen, um bei künftigen Auslandsflügen als Stamm-Operateur mitzufliegen.

